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Grenzenlos lebenswert

7-Tages-Inzidenz für Stadt Passau erreicht Höchstwert von 342,8

20.11.2020 - Neue Maßnahmen geplant

Bildquelle: 123RF/
Coronavirus

Laut heutiger Meldung des Robert-Koch-Instituts liegt der Wert der 7-Tages-Inzidenz für die Stadt Passau bei 342,8 und erreicht damit einen neuen Höchstwert. Deshalb fand heute eine Videokonferenz zwischen Oberbürgermeister Jürgen Dupper, Landrat Raimund Kneidinger und den Fachstellen des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und der Regierung von Niederbayern statt, um die Situation zu bewerten und ein mögliches weiteres Vorgehen abzusprechen.

Nach Analyse des LGL sind Infektionen überwiegend in den Altersgruppen der 15- bis 34-jährigen sowie der über 80-jährigen nachgewiesen. Diese Faktenlage lässt sich insbesondere auf das Infektionsgeschehen in den Behinderteneinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften einerseits sowie in den Senioreneinrichtungen andererseits zurückführen. Deshalb hat Oberbürgermeister Jürgen Dupper für das Stadtgebiet entschieden, dass zu Beginn der nächsten Woche eine neue Allgemeinverfügung erlassen wird, in der insbesondere für diese Einrichtungen ein strengerer Maßstab festgeschrieben wird:

  • Je Bewohner wird der Besuch auf eine Person pro Tag während einer festen Besuchszeit beschränkt
  • Die Dauer jedes Besuchs wird auf höchstens 30 Minuten beschränkt. Ausgenommen hiervon ist die Begleitung Sterbender.
  • Im Anschluss an den Besuch ist der jeweilige Besuchsraum mindestens 5 Minuten lang quer zu durchlüften.

Die Entwicklung des Infektionsgeschehens wird über das Wochenende weiter beobachtet. Gegebenenfalls werden weitere mögliche Maßnahmen zu Beginn der nächsten Woche mit dem Staatlichen Gesundheitsamt diskutiert.

Oberbürgermeister Jürgen Dupper: „Nachdem aufgrund der detaillierten Analysen nun klar geworden ist, wo die Haupthandlungsfelder liegen, werden wir ab nächster Woche die notwendigen weiteren Maßnahmen auf den Weg bringen. Mir ist bewusst, dass dies gerade für die Senioren- und Behinderteneinrichtungen viel zusätzliche Arbeit und Einschränkungen bedeutet. Meine Hoffnung ist, dass wir durch die noch moderaten Regelungen eine weitere Ausbreitung des Virus in diesen Bereichen unterbinden können.“

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